KI-Praxistransfer KI-Praxistransfer vereinbaren

KI geschult. Und jetzt?

Wir begleiten kleine und mittlere Unternehmen dabei, KI an echten Aufgaben zu erproben und sinnvoll im Arbeitsalltag zu verankern.

Damit Ihr Team weiß, wo KI hilft, wer sich kümmert und wie Ergebnisse geprüft werden.

Mit oder ohne Förderung, in Thüringen und darüber hinaus.

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Martina Siebert und Sebastian Becher, beide beim RKW Thüringen akkreditiert

  1. KI-Praxischeck und Angebot
  2. Standort bestimmen
  3. Anwendung auswählen
  4. Im Alltag erproben
  5. Über das Weitergehen entscheiden
  6. Im Betrieb verankern
  7. Sie machen allein weiter

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Gelernt, aber nie angewendetEs fehlt: Praxis

Frau Müller war begeistert. Ihr Postfach merkt davon noch nichts.

Aus der KI-Schulung hat sie viele Ideen mitgebracht. Drei Wochen später schreibt sie jede Kundenantwort wieder selbst. Zum Ausprobieren war zwischen Telefon und Tagesgeschäft einfach keine Zeit.

Jeder nutzt etwas anderes, keiner hat den ÜberblickEs fehlt: Sicherheit

Peter probiert schon einiges aus. Was genau? Gute Frage.

Er lässt sich E-Mails entwerfen, während Kollegin Sandra ein anderes Tool für Protokolle nutzt. Welche Tools im Einsatz sind, welche Daten hineinfließen und was gut funktioniert, weiß bisher niemand so richtig.

Viele Ideen, keine ReihenfolgeEs fehlt: Fokus

Herr Schneider hat 20 Ideen. Und keine erste.

Angebote schreiben, Besprechungen zusammenfassen, Marketing vorbereiten: Die Liste wächst. Im nächsten Teammeeting kommen fünf Vorschläge dazu. Welche Aufgabe zuerst getestet wird, bleibt offen.

Niemand ist zuständig, niemand gibt freiEs fehlt: Verantwortung

Sandra würde loslegen. Aber wer gibt grünes Licht?

Darf sie Kundendaten eingeben? Wer prüft die Ergebnisse? Und wer hilft bei Fragen? „Wir kümmern uns gemeinsam“, hieß es im Meeting. Sandra wartet noch auf eine konkrete Ansprechperson.

An welcher Stelle erkennen Sie Ihren Betrieb wieder? Wir helfen Ihnen, daraus einen machbaren nächsten Schritt zu entwickeln.

Ihr KI-Verantwortlicher heißt bisher „Jemand müsste mal“?

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Was Sie konkret bekommen

  • FokusEine priorisierte Auswahl geeigneter Aufgaben für den KI-Einsatz.
  • FührungKlarheit über Ziele, verfügbare Zeit und notwendige Entscheidungen.
  • PraxisBegleitete Tests an echten Aufgaben mit nachvollziehbarer Auswertung.
  • VerantwortungBenannte Ansprechpersonen mit geklärten Aufgaben.
  • SicherheitVerständliche Spielregeln für Tools, Daten und Ergebnisprüfung.

Der Engpass ist selten die KI. Entscheidend sind Führung, Kapazität und konsequente Anwendung.

So sieht die Zusammenarbeit aus

Zwölf Wochen, fünf Schritte. An jeder Station entsteht etwas, das in Ihrem Betrieb bleibt.

  1. KI-Praxischeck und Angebot

    Ein kostenloses Gespräch von etwa 45 bis 60 Minuten mit der Geschäftsführung, in der Regel online. Danach das Angebot. Mit Förderung stellen wir den Antrag gemeinsam und beginnen, sobald er bewilligt ist.

    Ein gemeinsames Verständnis von Ziel und Rahmen, die Liste offener Startvoraussetzungen und ein möglicher Starttermin.

  2. Woche 1–2

    Standort bestimmen

    Was wird bereits genutzt? Wo hakt es?

    Zielbild und Führungsvereinbarung, ein vereinbarter Zeitplan, informierte Mitarbeitende, klare Rollen und eine Ideensammlung.

  3. Woche 3–4

    Anwendung auswählen

    Welche Aufgabe lohnt sich für einen ersten Test?

    Benannte KI-Paten*, zwei bis drei Anwendungen mit Kurzsteckbrief, Ausgangswerte und Erfolgskriterien.

  4. Woche 5–10

    Im Alltag erproben

    Mitarbeitende einbeziehen, Ergebnisse prüfen und verbessern.

    Getestete Prompts und Vorlagen mit Kurzanleitung, Prüfkriterien, Datenregeln und ausgewertete Praxiserfahrungen.

  5. Woche 10

    Über das Weitergehen entscheiden

    Was funktioniert, was braucht Anpassung?

    Für jede Anwendung eine Entscheidung: übernehmen, weiter testen oder vorerst stoppen.

  6. Woche 11–12

    Im Betrieb verankern

    Zuständigkeiten, Wissen und Routinen sichern.

    Eine Sammlung von Prompts und Vorlagen, schriftliche Regeln, ein Abschlussbericht und ein Plan für die nächsten Monate.

  7. Sie machen allein weiter

    Die KI-Paten tragen das Wissen weiter, neue Anwendungen erschließen Sie selbst.

    Eigenständigkeit. Eine weitere Begleitung ist möglich, wenn Sie das möchten.

* KI-Paten sind Mitarbeitende aus Ihrem Team, die die neuen Anwendungen im Alltag begleiten und ihr Wissen an Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Dauer

In der Regel etwa zwölf Wochen, je nach Betrieb auch länger. Davor der kostenlose KI-Praxischeck.

Termine

Den KI-Praxischeck führen wir online, auf Wunsch auch bei Ihnen vor Ort. Alle weiteren Termine wie Praxiswerkstätten und Check-ins stimmen wir mit Ihnen ab, online oder vor Ort. Bei Terminen vor Ort fallen Reisekosten an.

Beteiligte

Direkt beteiligt sind alle, die mit den ausgewählten Aufgaben arbeiten: die Mitarbeitenden, die testen, und die KI-Paten, die sie begleiten. Die Geschäftsführung gibt Ziel und Rahmen vor. Indirekt kommen punktuell zum Beispiel Datenschutz, IT oder Betriebsrat dazu.

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Beispielszenario

So könnte es in Ihrem Betrieb aussehen

Ausgangslage

Wiederkehrende Kundenanfragen kosten viel Schreibzeit.

Vorgehen

Gemeinsam wählen wir geeignete Anfragen aus und testen KI-gestützte Antwortentwürfe. Ihr Team legt fest, welche Informationen verwendet werden dürfen und wer die Entwürfe prüft. Anschließend vergleichen wir Zeitaufwand und Qualität, einschließlich der Nacharbeit.

Ergebnis

Eine belastbare Entscheidung, ob und wie diese Anwendung weiter genutzt wird.

Ein ausgedachtes Beispiel. Später ersetzt durch einen echten Kundenfall mit freigegebener Kundenstimme.

Wer Sie begleitet

Martina Siebert

Martina Siebert

BINda Unternehmensberatung, Nordthüringen

Begleitet Unternehmen bei Projekten, Veränderungen und der Einführung von KI in den Arbeitsalltag.

Im Praxistransfer legt sie gemeinsam mit Führung und Team fest, wo KI konkret entlasten soll, wer die Umsetzung übernimmt und wie die neue Arbeitsweise in bestehende Abläufe passt. Sie unterstützt Mitarbeitende dabei, neue Arbeitsweisen auszuprobieren, Erfahrungen auszuwerten und hilfreiche Lösungen dauerhaft im Alltag zu verankern.

Sebastian Becher

Sebastian Becher

KI-Effekt, Erfurt, Thüringen

Schult Teams zu KI-Kompetenz, Datenschutz und EU AI Act, berät Betriebe bei der Einführung von KI und baut KI-Assistenten für den Arbeitsalltag.

Im Praxistransfer entwickelt er mit Ihrem Team die Prompts, Vorlagen und Prüfschritte und testet sie an Ihren echten Aufgaben. Mit Datenschutz und IT legt er fest, welche Daten in welches Werkzeug dürfen, damit Ihr Team KI sicher nutzt.

So teilen wir uns die Arbeit

Martina Siebert führt mit Geschäftsführung und Team durch den Prozess: Ziele, Zuständigkeiten, Entscheidungen und die Begleitung der KI-Paten. Sebastian Becher verantwortet die KI-Seite: welche Aufgaben sich eignen, wie die Anwendungen gebaut und geprüft werden und welche Regeln für Werkzeuge und Daten gelten. Die Praxiswerkstätten und Check-ins machen wir zu zweit.

Beide sind beim RKW Thüringen als Berater akkreditiert.

Um gemeinsam mit Ihnen das zu erreichen

„Unser Ziel ist nicht, dass Unternehmen nach zwölf Wochen mehr über KI wissen. Sondern dass sie wissen, wo KI ihnen konkret nutzt, wie sie sie sicher einsetzen und wie sie danach selbstständig weitermachen.“
Martina Siebert und Sebastian Becher

Kennen Sie diesen Jemand?

vorläufig: Kurzfassung des Clips „KI geschult und jetzt?“, bis das Video gedreht ist

Martina: „Die KI-Schulung ist vorbei. Alle waren begeistert. Und drei Wochen später?“

Sebastian: „Kümmert sich bestimmt jemand.“

Martina: „Kennen Sie diesen Jemand?“

Was hält Sie gerade am meisten auf?

Dann beginnen wir beim Fokus: Wir suchen mit Ihnen zwei bis drei häufige Aufgaben, die sich in zwölf Wochen testen lassen. Alle anderen Ideen kommen in einen Themenspeicher für später.

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Dann zuerst Führung und Verantwortung: Die Geschäftsführung legt Ziel und Zeit fest, und jede Anwendung bekommt eine Person, die sich kümmert.

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Dann zuerst Sicherheit: Vor dem ersten Test steht fest, welche Werkzeuge freigegeben sind, welche Daten hinein dürfen und wer die Ergebnisse prüft.

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Mit oder ohne Förderung

Den Praxistransfer können Sie mit oder ohne Förderung buchen, in Thüringen und darüber hinaus. Auch außerhalb Thüringens gibt es Förderprogramme für Beratung. Welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt, klären wir im KI-Praxischeck.

Förderung in Thüringen

In Thüringen ist der Praxistransfer eine Beratung nach der Thüringer Beratungsrichtlinie. Das Land zahlt einen festen Zuschuss für jedes Tagwerk.

Zuschuss

475 € je Tagwerk, die Hälfte des Standardsatzes von 950 €, nicht rückzahlbar

Umfang

6 bis 20 Tagwerke je Beratungsfall, ein Tagwerk sind acht Stunden mit Vor- und Nachbereitung

Für wen

Kleine und mittlere Unternehmen jeder Rechtsform mit Sitz oder Betriebsstätte in Thüringen: Betriebe aller Branchen, Freie Berufe, Genossenschaften und gemeinnützige Organisationen wie Vereine, wenn sie wirtschaftlich tätig sind. Unter 250 Beschäftigte, höchstens 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme. Auch unter zehn Beschäftigten, wenn der Bedarf sechs Tagwerke trägt

So läuft es ab

Mit Förderung: erst die Bewilligung, dann der Start

Der Antrag kommt vor der Beratung, wir bereiten ihn mit Ihnen vor. Losgelegt wird erst, wenn die Förderung bewilligt ist.

Mit Förderung finanzieren Sie vor

Der Zuschuss kommt nach Abschluss, wenn alle Tagwerke erbracht und alle Rechnungen bezahlt sind. Eine Vorauszahlung an uns lässt sich vereinbaren.

Was nicht gefördert wird

Sonstige Implementierungs- und Nutzungskosten trägt der Betrieb, zum Beispiel Lizenzen für KI-Werkzeuge oder technische Ausstattung. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht, die Qualitätssicherung prüft, ob der Bedarf den Umfang trägt.

Was kostet Sie der Praxistransfer mit Förderung?

Stellen Sie Tagwerke und Tagessatz ein. Der Rechner zeigt Ihnen Zuschuss und Eigenanteil.

6 bis 20 Tagwerke je Beratungsfall
in Euro, übliche Spanne 600 € bis 2.000 €
Beratungshonorar
8.300 €
Qualitätssicherung RKW, 120 € je Tagwerk
1.200 €
Gesamt netto
9.500 €
Förderquote
50,0 %
Zuschuss, 475 € je Tagwerk4.750 €
Ihr Eigenanteil4.750 €

Unverbindliche Beispielrechnung, alle Beträge netto. Die Umsatzsteuer kommt hinzu, soweit sie anfällt, und wird nicht bezuschusst. Verbindlich ist die Prüfung durch das RKW Thüringen.

Grundlage: Thüringer Beratungsrichtlinie, kofinanziert aus dem Europäischen Sozialfonds Plus. Rechenweg wie im Zuschussrechner des RKW Thüringen. Stand Oktober 2026.

Kurze Antworten

Zum KI-Praxischeck

Für wen ist er gedacht?

Für kleine und mittlere Betriebe, Vereine und andere Organisationen, die KI im Arbeitsalltag nutzen wollen.

Wie lange dauert er?

Etwa 45 bis 60 Minuten, in der Regel online. Auf Wunsch kommen wir auch zu Ihnen, dann fallen Fahrtkosten an. Er findet vor jedem Angebot statt und gehört nicht zu den zwölf Wochen.

Was wird besprochen?

Was Ihr Team heute schon mit KI macht und wo es hakt. Was nach drei Monaten erreicht sein soll. Welche häufigen Aufgaben sich in zwölf Wochen testen lassen. Wer mitmacht und wie viel Zeit da ist. Welche Werkzeuge und Datenregeln es schon gibt.

Was nimmt das Unternehmen daraus mit?

Ein gemeinsames Verständnis von Ziel und Rahmen, eine Liste dessen, was vor dem Start noch geklärt werden muss, und einen möglichen Starttermin. Danach entscheiden beide Seiten, ob der Praxistransfer passt und ein Angebot folgt.

Ist er kostenfrei oder kostenpflichtig?

Der KI-Praxischeck ist kostenlos. Findet er auf Ihren Wunsch vor Ort statt, berechnen wir nur die Fahrtkosten.

Zum Praxistransfer

Müssen wir schon eine KI-Schulung gemacht haben?

Nein. Viele Betriebe kommen nach einer Schulung zu uns, Voraussetzung ist sie nicht. Was Ihr Team für die ausgewählten Anwendungen braucht, lernt es im Projekt an den eigenen Aufgaben.

Brauchen wir neue Software?

Nein. Wir arbeiten mit KI-Werkzeugen, die Ihr Betrieb schon hat oder die Ihre IT freigibt, und entwickeln Prompts und Vorlagen dafür. Programmiert wird nicht. Lizenzkosten für die Werkzeuge trägt der Betrieb.

Finden die Termine online oder vor Ort statt?

Beides ist möglich. Wir stimmen jeden Termin mit Ihnen ab. Bei Terminen vor Ort fallen Reisekosten an.

Ist die Begleitung auch für kleine Teams geeignet?

Ja. Mit Förderung in Thüringen ist auch bei weniger als zehn Beschäftigten eine Beratung über sechs Tagwerke möglich, wenn Ihr Bedarf diesen Umfang trägt. Das klären wir im KI-Praxischeck.

Müssen wir bei Förderung das Geld vorstrecken?

Bei der Thüringer Förderung ja. Der Zuschuss wird nach Abschluss ausgezahlt, wenn alle Rechnungen bezahlt sind. Wir können eine Vorauszahlung vereinbaren, zum Beispiel die Hälfte, und starten nach Zahlungseingang.

Wer kümmert sich um den Datenschutz?

Sebastian Becher bringt das Wissen zu DSGVO und EU AI Act mit. Ihre Datenschutzbeauftragten, Ihre IT und, wo es ihn gibt, Ihr Betriebsrat sind von Anfang an dabei. Vor dem ersten Test steht für jede Anwendung fest, welche Daten erlaubt sind.

Wie lange dauert der Praxistransfer?

In der Regel etwa zwölf Wochen. Der Praxistransfer ist bewusst schmal und pragmatisch angelegt, kein Projekt über anderthalb Jahre. Wie lange es bei Ihnen dauert, hängt davon ab, wie viel Zeit Ihr Team hat und wie viele Aufgaben wir testen.

Und nach den zwölf Wochen?

Sie haben einen Plan für die nächsten drei bis sechs Monate und arbeiten selbstständig weiter. Eine weitere Begleitung ist möglich, wenn Sie das möchten. Die Thüringer Förderrichtlinie erlaubt auch mehrere geförderte Beratungen nacheinander.

Passt der Praxistransfer zu Ihrem Betrieb?

Im KI-Praxischeck finden wir es gemeinsam heraus. Das Gespräch ist kostenlos.

Sie wissen noch nicht genau, wo Sie ansetzen möchten? Das finden wir gemeinsam heraus.

Ihre Anfrage geht an Martina Siebert und Sebastian Becher. Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.